Von Rot über Burgund bis hin zurück zur Naturfarbe – die Strapazen meiner Haare5 min read

Veränderung. Eine Sache die ich als experimentierfreudige Frau gerne repräsentiere, vor allem wenn es um eine Sache geht – meine Haare. Erst vor kurzem habe ich mich dann ernsthaft auf meine vier Buchstaben gesetzt und begonnen meine vergangen Styles auf Papier niederzuschreiben. Aus diesen Aufzeichnung war ein deutlicher Trend zu erkennen – zwei Mal im Jahr wurde der Style gewechselt, meist einmal im Frühling und einmal im Herbst. Eigentlich keine schlechte Regelmäßigkeit dachte ich mir…

Doch ich muss euch etwas gestehen: in den letzten sechs Monaten mussten meine Haare einiges durchstehen und wurden durchaus öfters kräftigen Veränderungen unterzogen. Hier folgt nun also ein Auszug aus der vergangenen Zeit meiner Haare und welche Farbe wo und wann eingesetzt wurde. Spoiler Alert! Ich bereue keine einzige Farbe und kein einziges Styling, es war eine schöne Reise, die mich nicht nur äußerlich sondern auch innerlich verändert hat.

  1. Halt – September 2017

Da mein natürliches Dunkel-/Aschblond im Sommer stark von der Sonneneinstrahlung beeinflusst wird, versuche ich meist den Sommer über keine drastischen Veränderung an meiner Haarfarbe vorzunehmen. Somit war es im September 2017 aber soweit, dass ich mir dachte ein bisschen ein helleres, netteres Blond wäre doch ganz passend und einmal etwas Neues. Gesagt, getan! Mit einer billigen Blondierung aus einer Drogerie zauberte ich meinen Haaren einen hellen Blondstich. Kleiner Tipp am Rande: es dauerte aufgrund des Mangels an gutem Equipment und Zeit ganze zwei Blondierungen bis man einen Unterschied erkennen konnte und ich hatte riesen Glück meinen Haaren nicht unwissentlich zu schaden – lässt euch vor solchen Experimenten lieber von den Profis beraten!

  1. Halt – Oktober 2017

Obwohl ich es eigentlich immer versucht habe mich von meinen blonden Naturhaaren zu entfernen, muss ich zugeben, dass mir meine Haare damals gut getan und ich Gefallen daran gefunden habe. Doch dann gewann ich Ende Oktober 2017 ein gratis Styling bei dem genialen Friseursalon WESSELY im 1. Bezirk in Wien (den Ablauf habe ich euch ganz genau in diesem Blogpost beschrieben). Die Thematik für das Styling war „Herbst“ und somit war mir gleich klar, mein Blond gehörte der Geschichte an, ein Rot musste her. Nach einer sehr angenehmen Behandlung war meine Mähne also in den Club der knallroten Damen eingegangen und wirkte sehr feurig und durchaus herbstlich genug.

Das einzige klitzekleine Problem bei dieser Farbwahl war die Tatsache, dass ich Ende Oktober/Anfang November im Urlaub abermals dem starken Einfluss der Sonne ausgesetzt war und das schöne, knallie Rot somit schnell verblasste. Dennoch habe ich lange durchgehalten, um meine Haare von den bisherigen Strapazen eine kurze Auszeit zu gönnen, und bis Mitte Jänner mit neuen Stylings gewartet. Zu dem Zeitpunkt sah das Ganze dann schon sehr verwaschen aus, wie man hier sehen kann:

  1. Halt – Jänner 2018

Kurz vor meinem Abschlussball war dann klar, dass sich etwas ändern musste und zwar schnellstens! Also gings ab zu ROMA – Friseurbedarf, wo ich mir nach einigen Farbrecherchen im Vorhinein zwei Haarfarben von der Serie KOLESTON-Perfect von Schwarzkopf besorgte. Da ich einmal ein gewisses Burgund ausprobieren wollte wählte ich „dunkelbraun-lila (33/66)“ für den Haaransatz, in den Spitzen griff ich auf ein etwas helleres „hellbraun-lila (55/66)“ zurück.

Gemischt im Verhältnis 1:1 mit dem Creme Oxyd 6% Entwickler reicherte ich die Farbe an und war von dem schnellen und komplizierten Ergebnis begeistert! Die Farbe ist wahrlich weiterzuempfehlen, da sie so viele verschiedene wunderbare Facetten hat.

Hier wirkt das Burgund sehr dunkel, ein dunkles Lila, das in der Nacht fast wie schwarz wirkt, mit einer leichten Röte
Hier hingegen sieht man das Rote des Burgunds im Fokus, das Sonnenlicht bringt diese Facette eher zur Geltung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch auch dieses Burgund hält natürlich nicht ewig und entwickelt sich mit der Zeit zu einem Rot-Braun (um ehrlich zu sein, aber auch eine sehr schöne Farbmischung). Ich persönlich hätte mit dieser Entwicklung auch kein Problem gehabt, wäre da nicht mein heller, blonder Nachwuchs der im Kontrast zu dem dunklen Lila/Rot wie grau, oder ungewaschenes Blond wirkt. Leider musste ich also dafür eine Lösung finden, denn mit so einem hellen Ansatz kann man sich leider nicht ewig im Spiegel ansehen.

Meine Lieben, als ich an dem Punkt angelangt bin, habe ich zwar kurz darüber nachgedacht im Eigenkommando in meinem eigenen Badezimmer ein Wunder herbeizuzaubern, aber dazu fehlte mir zu dem Zeitpunkt sowohl die Zeit, Kraft und über allem natürlich das nötige Wissen. Also besuchte ich die Friseurin meines Vertrauens und sie zauberte einen schönen farblichen Übergang meiner Naturhaare zu dem mittlerweile verbliebenen Rot-Braun. Somit steht dem schnellen Nachwuchs meiner Naturmähne nun nichts mehr im Wege und der Sommer und meine blonde Friese kann endlich kommen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ach, meine armen Haare!

Meine Haare hatten also eine lange Reise, von Blond über Rot, bis hin zu Burgund und schließlich zu meinem Naturhaar mit einem leichten Ginger-Touch, durchzustehen und ich drücke ihnen hiermit meinen allergrößten Respekt aus! Während der ganzen Strapazen äußerten sie keine Symptome des Leidens und ich konnte jede neue Haarfarbe genießen und mit Stolz tragen! Außerdem bin ich ein riesen Fan jeder einzelnen der beschriebenen Haarfarben geworden und kann euch nur ans Herz legen dasselbe zu tun – hört auf eure Haare und probiert aus euren ganz persönlichen Style zu finden! 😊

Viel Spaß dabei und alles Liebe,

eure

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